Hallo Du wundervoller Mensch,

schön, dass du hier bist. Am 24.12.2020 wurde ich von Anna und Bernhard in den Podcast ´COACH to Go´ eingeladen. In diesem knapp einstündigen Interview haben wir uns unter anderem über meine Vision, emotionale Tiefs, Routinen und Authentizität unterhalten.

Erfahre in diesem Beitrag:

  • Wie ich durch mein Wirken die gesellschaftlichen Standards revolutionieren will
  • Warum Herausforderungen die größten Geschenke sind
  • Wie ich meine dramenbehafteten Beziehungen in Liebe, Verbundenheit und Harmonie transformierte
  • Wie ich mich aus den Fängen der Gesellschaft befreite und so den Weg des Glücks gefunden habe
  • Wie du aus einem emotionalen Tief rauskommst für ein Leben in purer Freiheit

Viel Freude und erkenntnisreiche Momente.


*** Beginn des Interviews

Bernhard: Sandy, warst du schon mal in Italien?

Sandy: Ja.

Bernhard: Warst du schon mal in Verona?

Sandy: Nein.

Bernhard: Alles klar. Wir „entführen“ dich jetzt nach Verona. Wenn du durch die Altstadt gehst, dann gibt es dort eine ganz kleine Gasse. Wenn du durch die Gasse schlenderst und durch den Torbogen gehst, dann gelangst du zu einem Ort. An diesem Ort begann die weltberühmteste Liebesgeschichte von Romeo und Julia. Julia hat bei diesem Torbogen ihre Briefe für Romeo abgelegt. Nun zu dir Sandy. Du darfst dich jetzt entscheiden, welchen Brief du dort ablegst und was in diesem Brief drin steht.

Sandy: Ich würde dort einen Brief ablegen wollen und eine Botschaft an die Menschheit richten. Die Botschaft lautet:

Wir Menschen dürfen uns wieder an unser wahres Selbst erinnern. Wir dürfen uns daran erinnern, warum wir diese Abenteuerreise „Leben“ angetreten sind. Wir dürfen uns daran erinnern, dass diese Abenteuerreise ein großes Geschenk ist und wir hier sind, um ganz viele Erfahrungen zu machen. Das Leben macht uns großartige Geschenke und wir dürfen diese wieder als solche erkennen. Das Universum kommuniziert permanent mit uns. Es sendet uns Botschaften in Form von Herausforderungen; seien diese gesundheitlicher Natur, finanzieller Natur oder in Form von Mangel oder Konflikten in Beziehungen, Partnerschaften oder mit uns selbst.

Jede Herausforderung ist eine Einladung vom Leben zu wachsen. Es sind Geschenke, die uns das Leben überreicht, doch nur die wenigsten packen diese auch tatsächlich aus. Doch diese Geschenke sind es, in denen unsere eigene Großartigkeit verpackt ist. In diesen Geschenken liegt unser ganzes Potential verborgen.

Sobald wir die Einladung des Lebens annehmen und die Botschaften des Lebens als solche erkennen, können wir unsere eigene Großartigkeit entdecken. Mit jedem Geschenk und mit jeder Botschaft haben wir die Möglichkeit immer mehr unser Potential zu entfalten und so immer mehr in unsere Wahrhaftigkeit zu kommen. Wir haben die Möglichkeit unsere wahre Essenz zum Ausdruck zu bringen. Mit jedem Geschenk, das wir öffnen, mit jeder Botschaft, die wir entschlüsseln und mit jeder Erfahrung oder Herausforderung, die wir als solche in unser Leben integrieren und aufnehmen.

Das ist meine Botschaft, die ich in diesem Brief gerne an die Menschheit richten möchte.


Anna: Erzähl doch mal den Zuhörern wofür Du stehst?

Sandy: Mein Name ist Sandy Simon. Ich bin 41 Jahre jung und bin Mama einer wundervollen 5-jährigen Tochter. Ich lebe in einer wundervollen, sehr erfüllenden und harmonischen, wertschätzenden Partnerschaft und bin seit über einem Jahrzehnt Trainerin, Visionärin und mittlerweile auch Unternehmerin und Autorin. Auf meinem Lebensweg wurde mir die Formel für ein glückliches und erfülltes Leben zugänglich gemacht. Das passt für mich als Diplom Mathematikerin wie die Faust aufs Auge. Das ist so schön, wie man geführt wird auf dem eigenen Lebensweg, wenn man wirklich offen ist. Genau so wie ich es in der Botschaft beschrieben habe. Die Zeichen, die uns das Leben schickt, zu deuten und die Zusammenhänge zu erkennen – das ist mein Wirkungsfeld.

Ich befähige Menschen dazu

  • die Dinge im Aussen als Botschaft zu erkennen
  • die Bedeutung der Botschaft zu entschlüsseln
  • die Ursache dieser Botschaft zu finden und aufzulösen

Dazu muss man wissen, dass jede Botschaft ein Ergebnis ist. Eine Wirkung einer Ursache, die in der Innenwelt des Menschen verborgen liegt. Gefällt dir das Ergebnis nicht, musst du zur Ursache dessen werden, was du in Deinem Leben willst.

Wenn du ein unglückliches Leben führst, ist das ein Ergebnis von dir. Folglich darfst du die Ursache für dein eigenes Glück werden. Ich habe dazu meine eigene Technik entwickelt und begleite Menschen sehr erfolgreich auf dem Weg zu wahrem Glück. Diese Technik ist eine universelle Methode. Es ist die Formel für ein glückliches und erfülltes Leben, mithilfe derer jeder Mensch befähigt wird, die Botschaften des Lebens zu entschlüsseln. 

Die übergeordneten Fragen, die ich den Menschen immer stelle, lauten “was hat das was du erlebst mit dir zu tun?” und “was hindert dich daran, dahin zu kommen, wo du hin willst?“.

Ich fordere die Menschen dazu auf, die Herausforderungen und das Leben auf Ursachenebene zu betrachten, dadurch das Leben selbstbestimmt zu steuern und so zu gestalten, wie die Menschen es sich von Herzen wünschen. 


Bernhard: Was ist deine Vision? Wo siehst du dich in ein paar Jahren? Was willst du erreichen?

Sandy: Meine Vision besteht darin, meine Berufung zu leben, wobei der Begriff Berufung für mich einher geht mit einem Auftrag. Einen Auftrag im Sinne eines Beitrags zur gesellschaftlichen Bewusstseinsentwicklung.

Durch das aktuelle Zeitgeschehen ist die Gesellschaft geprägt von Mangel, Konflikt und Krankheit. Wenn wir ganz ehrlich sind, und das ist das traurige an dieser Geschichte, haben die Menschen diesen Zustand als Normalität angenommen. Die Menschen hinterfragen die gesellschaftliche Meinung kaum und machen diese zur eigenen Wahrheit. Der Anspruch an unser Leben ist so weit gesunken, dass wir Menschen dieses Feld aus Angst und Mangel erschaffen haben und zu dieser Art von Gesellschaft beitragen.

Mit jedem Menschen, der sich wieder für seinen eigenen Weg entscheidet. Mit jedem Menschen, der sich dazu entscheidet, sein Leben zu meistern. Mit jedem Menschen, der sich selbst als Ursache für sein Glück erkennt, säen wir einen Samen, sodass über kurz oder lang diese Art und Weise des Denkens zum neuen gesellschaftlichen Standard wird. Dies bedeutet eine energetische Anhebung des Feldes auf die Ebene der bedingungslosen Liebe. Freude, Glück, Erfüllung und Gesundheit gelten dann als die neue Norm der Gesellschaft. 

Das ist meine Vision.


Anna: Das war bei dir nicht immer so?

Sandy: Nein, das war nicht immer so. Alles was ich entwickelt habe, war das Ergebnis meiner Erfahrungen. Ein kurzer Überblick:

Ich bin in den Niederlanden geboren und bin mit 10 Jahren nach Deutschland gekommen. Ich hatte im Alter von 6 Jahren ein sehr traumatisches Ereignis und zwar die Scheidung meiner Eltern. Dieses Ereignis hat mich geprägt und zwar dahingehend, dass mir damit quasi der Boden unter den Füßen weggerissen wurde. Meine Mutter hatte mit mir und meinem Bruder das Haus verlassen und als wir zurückkamen, stand ein Blumenstrauß auf dem Tisch. Mein Vater hatte in der Zwischenzeit seine Sachen gepackt und war weg. An mehr kann ich mich nicht erinnern. 

Ich habe als Kind keine Begleitung erfahren. Es hat niemand mit mir gesprochen geschweige denn erklärt, was passierte und warum es passierte. Das bedeutet, ich habe alles, was geschah, auf mich selbst bezogen und alles in diese Situation hineininterpretiert, was mir möglich war.

Ich habe mich schuldig, wertlos und abgelehnt gefühlt und mein Vater als männliche Begleitperson war verschwunden. Das war so ein tiefer Schmerz, dass ich unbewusst in diesem Moment entschieden habe, nie wieder etwas fühlen zu wollen. 

Emotionen waren für mich lebensbedrohlich. Ich habe mich auf die Kopfebene umgepolt. Das Gute daran ist, dass mein Verstand dadurch sehr stark ausgeprägt ist. Das hat dazu geführt, dass ich Mathematik studierte und sehr logisch und analytisch denken kann. Daraus ist die Lebensformel entstanden und damit hat sich die Prophezeiung eines Freundes bewahrheitet, der einst sagte: Sandy, du wirst eines Tages die Formel fürs Leben entdecken!

Die Scheidung meiner Eltern hat mich sehr geprägt und hat dazu geführt, dass ich mir dieses Drama unbewusst immer wieder kreiert habe.

Meine Definition von Liebe war eben Schmerz. Also was habe ich erfahren? 

Immer wieder emotional schmerzhafte und traumatische Beziehungen. Ich habe unbewusst – das habe ich erst viel später verstanden – alles dafür getan, dass ich meine Partner wieder los werde, weil es für mich unbekannt war, einen männlichen Part an meiner Seite zu haben.

Mein Vater hatte zum Zeitpunkt der Scheidung die männliche Rolle inne. Ein Vater nimmt als erste Person die männliche Rolle eines Mädchens ein und an diesem Verhalten orientiert sich das kleine Mädchen unbewusst.

Mein Vater als männliche Bezugsperson war nicht da. Daran orientierte ich mich unbewusst. Das kannte ich und damit war das für meine Innenwelt sicher. Folglich konnte ich es nicht zulassen, in einer Beziehung glücklich zu werden.

Dieses Ergebnis habe ich mir immer wieder unbewusst erschaffen. Das hat mich dahin geführt, dass ich mir über gute Leistungen im Außen Bestätigung und Anerkennung holen musste. Unbewusst habe ich damit immer versucht, meinem Vater zu zeigen wie wertvoll ich bin und dass ich es wert bin, geliebt zu werden. 

Die Folge dieses Leistungsdrucks war ein 1er Abitur, eine Ausbildung zur Chemielaborantin, ein 1er Diplom in Mathematik, die Diplomarbeit und ein Praxissemester bei der ESA, der European Space Agency, in Darmstadt. Das ist das europäische Pendant zur NASA.

Ich habe damals, um auf meine Vision zurückzukommen, alles getan, was es laut der Gesellschaft braucht, um glücklich zu sein. Einen guten Schulabschluss machen, einen guten Job suchen, am besten studieren um gutes Geld zu verdienen, eine Familie gründen und so weiter. Ich habe all das gemacht und war trotzdem todunglücklich. Ich fühlte mich innerlich leer, weil ich permanent im Außen versucht habe, dieses Glück und die Erfüllung zu erschaffen.

Zuletzt saß ich hinter meinem Schreibtisch in der Unternehmensberatung in Dubai. Eine Minute kam mir vor wie eine Ewigkeit. Ich habe mich gefühlt wie in meinem eigenen goldenen Käfig. Das war für mich der Moment, in dem ich die Orientierung in meinem Leben verlor und mich verzweifelt fragte: “Was ist eigentlich nicht in Ordnung mit mir?”. Ich hatte alles, was man sich vermeintlich wünschen konnte. Ich arbeitete an einem der tollsten Orte der Welt, in einem Job, der gesellschaftlich anerkannt war, ich hatte ein abgeschlossenes Studium, ich verdiente gutes Geld und ich war todunglücklich.

Dieser Moment war der Beginn meiner ganz persönlichen Abenteuerreise. Ich wollte verstehen, wer ich wirklich bin und warum das alles mit mir passierte. Auf der Suche nach Antworten, habe ich eine Ausbildung zur Hypnotherapeutin in Dubai begonnen. Das war für mich der Anfang vom Ende meines alten Daseins inklusive dem, was ich aufgebaut hatte. Ich habe die ganzen Informationen aufgesaugt wie ein Schwamm und habe für mich die Entscheidung getroffen, dass dieser Weg mein wahrer Weg ist. Ich wollte den Menschen ihre Großartigkeit zugänglich machen. Ich wollte, dass die Menschen verstehen, welch ein gigantisches Potential in ihnen verborgen liegt und nur darauf wartet, entfaltet und zum Ausdruck gebracht zu werden.

Jetzt – gut 10 Jahre später –  ist es nicht mehr ein Wunsch, sondern meine Wirklichkeit. Ich bin sehr sehr dankbar dafür, dass ich das alles machen darf. Ich bin sehr dankbar dafür, dass das Leben mich mit diesen Erfahrungen beschenkt hat, denn diese Erfahrungen haben mich dahin gebracht wo ich jetzt bin.


Bernhard: Wenn du nochmal zurück schaust auf die Zeit der Ausbildung zur Hypnotherapeutin. Gab es bei dir einen Durchstarter Moment im Sinne von “so, jetzt muss ich was ändern in meinem Leben!”. Erinnerst du dich an solch einen Moment?

Sandy: Ja, davon gab es einige. Ich denke dabei an die Momente der Bewusstwerdung.

Einer davon war, als ich in Dubai im 21. Stock eines Business Towers arbeitete. Die Leute haben sich tatsächlich im Aufzug an einem Sonntag (das Wochenende in Dubai geht von Freitag bis Samstag), also am ersten Tag der Woche, darüber unterhalten, wie viele Tage es noch bis zum Wochenende sind. Ich fand das so furchtbar. Ich habe um mich herum die ganzen Leute reden hören… wie sie sich beklagten, wie unzufrieden sie waren, wie scheiße der Job war und wie scheiße das Leben war. Ich dachte mir: “Leute, was ist denn mit euch los? Was wollt ihr denn? Wo wollt ihr denn hin?”.

Das war für mich der Moment als ich dachte: “Keiner da draußen stellt sich die Frage, was sie stattdessen wollen und was denn eine Lösung sein könnte!”. Das verwirrte mich. 

Weder meine Arbeit noch mein Umfeld machten für mich Sinn.

Dubai war der Wendepunkt für mich. Ich wollte wissen, warum ich anders war. Ich wollte wissen, was mit mir los ist.

Als ich in der Hypnoausbildung bereits die ersten Antworten auf meine Fragen erhielt, traf ich schnell eine Entscheidung. Ich kündigte meinen Job und kehrte zurück nach Deutschland. In Deutschland absolvierte ich die Ausbildung/Zulassung als Heilpraktikerin in Psychotherapie und begann, das Leben, die universellen Gesetzmäßigkeiten, die Sprache des Lebens, die menschliche Psyche und das menschliche System zu studieren. Daraus ist diese Formel für ein glückliches und erfülltes Leben entstanden.  


Anna: Gibt es denn so einen Hack, den du den Zuschauern mitgeben würdest, womit sie aus emotionalen Tiefen wieder herauskommen können?

Sandy: Das geht über Bewusstseinstraining. Das beginnt mit dem Verständnis, dass alles was man im Außen erlebt, also

  • alle Umstände
  • alle Situationen, in die man gerät
  • alle Menschen, die einem begegnen

ein Ergebnis sind von einem selbst. Auch wenn du krank bist, liegt die Ursache dafür in dir.

Sich darüber erstmal im Klaren zu sein und das Bewusstsein zu haben “Ok, da ist im Außen etwas, das sich nicht gut anfühlt, was nicht stimmig ist, was nicht so ist, wie ich mir das wünsche”, ist der erste Schritt. Sich dann die Frage zu stellen: “Was hat das mit mir zu tun?” ist der zweite Schritt.

Dies öffnet den Raum dafür, dass die Ursache erkannt werden kann. In einem weiteren Schritt kann man sich die Frage stellen “woher kenne ich das?” 

Wir tragen nämlich alle Prägungen in uns. Diese Prägungen geben uns Sicherheit, weil wir uns damit auskennen. Unser System ist darauf ausgerichtet, das zu erschaffen, was wir kennen, weil dann fühlen wir uns sicher. 

Das heißt, wir wiederholen im Prinzip die Vergangenheit, weil wir sie kennen und nicht etwa weil wir sie wollen oder weil es sich gut anfühlt.

Das führt dazu, dass wir häufig die Beziehungen unserer Eltern leben, weil sie uns das vorgelebt haben. Wenn wir emotionale oder körperliche Gewalt erfahren haben, dann werden wir das höchst wahrscheinlich wieder erleben. Warum? Weil es in uns als Prägung vorhanden ist.

Jede Prägung hat eine Schwingungsfrequenz und die kommt beim Universum an. Die Schwingung ist die Sprache, die das Universum spricht. Wenn ich also vom Kopf her sage “ich will aber glücklich sein”, so wird dies beim Universum nicht ankommen. Was beim Universum ankommt, ist das, was du über deine Emotionen und Prägungen schwingungsmäßig aussendest.

Deswegen ist es im Rahmen der Lösungsfindung wichtig, dass man in die Beobachtung geht, für sich feststellt…

  • ich gerate in einen Konflikt
  • ich entwickle eine Symptomatik auf körperliche Ebene wie z.B. eine Allergie
  • ich bin pleite oder habe eine finanzielle Herausforderung

und sich dann kritisch hinterfragt, um was es wirklich geht, was das mit mir zu tun hat und woher ich diese Konstellation kenne.

Diese Konstellationen finden sich ja in allen Formen von unseren Beziehungen wieder. In der Beziehung zu unserem Körper, zu Menschen, Arbeitskollegen, Freunden und auch in der Beziehung zu Geld.

Diese Konstellationen wiederholen sich. Wir haben quasi eine Programmierung in uns, die uns dazu bewegt, diese Dinge auf die Art und Weise zu tun wie wir sie tun. Die Summe unserer Handlungen führt zu dem vorliegenden Ergebnis. Das heisst, wir dürfen rückblickend schauen, was konkret zu diesem Ergebnis geführt hat, was ich jetzt ändern muss in der Art und Weise wie ich die Dinge tue, damit ich ab sofort ein anderes bzw. das gewünschte Ergebnis erschaffe. 

Das ist im Grunde der Paradigmenwechsel, der vorgenommen werden muss.

Wir werden nämlich dahingehend geprägt, nicht zu denken und nicht zu hinterfragen. Das wird zu einer Gewohnheit. Es braucht Training, damit diesbezüglich eine neue Gewohnheit entstehen kann.

Deshalb auch die folgende Einladung an alle Leser/innen: wenn du eine Herausforderung in deinem Leben hast, dann erinnere dich als allererstes daran, dass dies eine Botschaft des Lebens ist. Stelle dir dann die Frage: “Was hat das, was ich erlebe, mit mir zu tun und woher kenne ich das?”.

Je öfter du das machst – vielleicht bekommst du nicht direkt im ersten Moment Antworten – umso schneller kommen die Antworten. Es wird dich faszinieren, was da teilweise ans Tageslicht kommt. 


Anna: Hast du eine Tagesroutine liebe Sandy?

Sandy: Ja, die habe ich tatsächlich. Als Mutter und Unternehmerin in der Selbständigkeit braucht es das einfach, den Tag zu planen und zu strukturieren. Nur so kann man maximal effizient arbeiten.

Wir haben regelmäßige Essenszeiten wie Mittagessen, Abendessen. Das bringt bei uns eine Grundstruktur für den Tag.

Was ich für mich morgens mache, ist eine bewusste Ausrichtung auf den Tag. Das mache ich in Form einer Meditation oder auch einer energetischen Reinigung. Wir putzen uns ja auch morgens die Zähne und duschen regelmäßig. Trotzdem vernachlässigen die meisten ihren Energiekörper. Doch der Energiekörper ist das wesentliche. Das ist der Kern für unser Leben und das, was wir im Außen als Folge eben in unserem Leben erkennen können. Deswegen ist es unheimlich wichtig, dass wir diesen Energiekörper regelmäßig reinigen. 

Zusätzlich zur kurzen Ausrichtung und der energetischen Reinigung nehme ich auch meinen Körper mit auf die Reise. Ich mache meistens ein paar Yogaübungen.

Das macht so einen großen Unterschied. Du brauchst dafür nur 5-10 Minuten und bist im Anschluss bereit für den Tag.

Nach diesem wundervollen Start in den Tag, geht es, je nachdem welche Termine anstehen, in den Tag rein. Nachmittags habe ich meine kleine Tochter, welche ich jeweils vom Kindergarten abhole und dann abends ins Bett bringe.

Es folgt das Abendprogramm mit diversen Formaten wie z.B. mein ganz neues 12-Wochen-Intensivtraining Life Mastery. Die neue Gruppe startet im Januar 2021. Wenn auch du 2021 zum ersten Jahr Deines neuen Lebens machen willst, dann ist die Life Mastery genau das richtige.

Abends, wenn die Kleine schläft, habe ich also meistens Programm, je nachdem welche Kampagnen oder auch Aktionen wir haben.

Im Anschluss kommt Damian irgendwann nach Hause. Wir haben Zeit für Zweisamkeit, tauschen uns aus, was tagsüber passiert ist und gehen dann gemeinsam schlafen. 


Bernhard: Gibt es ein Abendritual bei euch? 

Sandy: Ja. Die Partnerschaft ist bei uns sehr wichtig. Wir haben für uns gelernt, dass die Nähe darüber entsteht, in das Erleben des anderen einzutauchen. Deswegen haben wir ein Abendritual ins Leben gerufen. Das sieht so aus, dass wir uns darüber austauschen, wie der Tag des anderen war.

Dabei geht es nicht um eine Aufzählung, was wir von morgens bis abends gemacht haben, sondern um das Emotionale. Es geht vielmehr um Fragen wie “wie war mein Tag heute für mich? Was hat mich bewegt? Was hat mich herausgefordert? Welche schönen Momente gab es? Wofür bin ich dankbar?”.

So kannst du eine tiefe Verbindung zu deinem Partner aufbauen und ein Verständnis entwickeln für sein Erleben. Unserer Erfahrung nach bekommst du nur darüber den Zugang. Es entsteht eine tiefe Verbindung.

Das ist ein Ritual, das wir für uns entdeckt haben.

 


Bernhard – Schnellfragerunde:

Was bedeutet für dich Authentizität?

Sandy: Authentizität bedeutet für mich, die Dinge auf seine eigene Art und Weise zu tun. Nicht im Außen zu schauen wer macht was wie oder auch sich die Frage zu stellen, wie muss ich etwas tun, dass ich im Außen angenommen oder geliebt werde. Warum? Nur wenn du authentisch bist, können die Menschen zu deinem authentischen Selbst ja sagen.

Wenn du dich verstellst und irgendeine Version an den Tag legst, die du eigentlich gar nicht wirklich bist, dann hast du zwei Themen auf einmal. Das eine ist, dass Menschen, die zu dir ja sagen, nicht zu dir ja sagen, sondern zu deiner angepassten Version und die Menschen, die zu deiner authentischen Version ja sagen würden, können dies nicht tun, weil sie diese Version nicht sehen. Also verlierst du auch die Menschen, die zu dir selbst, also zu deiner wahrhaftigen Essenz ja sagen würden.

Das ist der Grund, warum es so wichtig ist, in diese Authentizität zu kommen und die auch wirklich zu leben. 

Doch auch das ist ein Prozess. Insbesondere wenn es darum geht, den nächsten Schritt auf seinem Weg zu gehen, die Angst zu überwinden, trotzdem zu handeln und so diese neue Erfahrung machen zu können.

Häufig sind diese Menschen in einer Spirale drin. Sie machen diese neue Erfahrung nicht, weil sie diesen Schritt nicht gehen. Ich muss es erstmal tun, damit ich erfahren kann, dass es Menschen sind, die zu mir ja sagen und nicht zu irgendetwas, das ich vorgebe zu sein.


Anna: Schwarz oder weiß?

Sandy: Weiß.


Anna: Kleine Begründung dazu?

Sandy: Die Schwingung! Schwarz ist dunkel und schwer und das Weiße ist hell, leicht und offen. Für mich ist schwarz limitiert und weiß ist einfach unbegrenzt. 


Anna: Giraffe oder Nashorn?

Sandy: Giraffe, weil man als Giraffe den Blick von oben hat und der ist extrem wichtig. Der Blick aus der Vogelperspektive und damit ein neutraler Blick auf die Dinge zu haben, ermöglicht es, ganz andere Dinge zu erkennen.


Anna: Brokkoli oder Brechbohnen?

Sandy: Brokkoli.


Anna: Du bist ja nach der 5-Elemente-Küche ausgerichtet. Was sind deine Lieblingsgerichte?

Sandy: Ja, genau. Jörg Krebber ist in diesem Bereich unsere Inspirationsquelle. “Nahrung ist Medizin” kann ich sehr empfehlen. Er hat sein Wissen aus dem Fernöstlichen, also aus dem Ayurvedischen mitgebracht. Wir haben ja einen natürlichen Zustand in unserem System und die Nahrungsmittel, die wir zuführen, haben ebenfalls einen bestimmten Zustand. Und je größer die Abweichung zwischen dem Wert eines Nahrungsmittels und dem natürlichen Wert unseres Körpers, umso größer ist die Belastung für den Körper, dieses Nahrungsmittel zu verdauen.

In der 5-Elementen-Küche werden die Nahrungsmittel so zubereitet, dass die Nahrung leicht verdaulich und bekömmlich ist. Das heißt, der Zustand des Nahrungsmittels wird an den natürlichen Zustand des Körpers angeglichen.

Das hat mich so fasziniert, weil es sehr logisch und einleuchtend ist. Die Zellen jubeln regelrecht bei der Nahrungsaufnahme.

Mein Lieblingsgericht aus der 5-Elementen-Küche ist die 5-Elemente-Suppe von Jörg. Da kommt ganz viel frisches Gemüse rein wie Brokkoli, Lauch, Petersilienwurzel und Sellerieknolle. Das wird geschnitten, gekocht und mit Tamari und Umesu gewürzt. Am Schluss kommt ein Bärlauchtofu dazu. Nachher willst und brauchst du nichts anderes mehr 🙂


Anna: Gibt es Musik, die dir gut tut in bestimmten Momenten, wo du dich laut singend und tanzend durch die Räume bewegst?

Sandy: Das ist tagesabhängig. Ich habe ganz viele ältere Stars wie z.B. Prinz oder auch Sade, die ich liebe. Die Klassiker liebe ich, weil die Texte so richtig Tiefgang haben. Ich lege Wert auf den Inhalt des Songs. Mir ist es wichtig, dass das Gesungene Sinn ergibt.

Es gibt ganz viele großartige Künstler, die solche Texte geschrieben und daraus Songs komponiert haben, so z.B. John Legend, Xavier Naidoo und Maxwell. Ich liebe aber auch moderne Musik von Kygo.

Es ist also sehr tagesabhängig. An manchen Tagen brauche ich die eine und an manchen Tagen die andere Musik.

Deswegen kann ich gar nicht so sehr sagen, dass ich jetzt nur diesen einen Interpreten habe, der bei mir hoch und runter läuft.


Anna: Hörst du lieber Hörbücher oder liebst du die Bücher?

Sandy: Hörbuch! Ich bin ein Lesemuffel und ich stehe dazu. Deswegen finde ich die Erfindung des Hörbuches einfach genial. Ich finde das immer sehr anstrengend fürs Auge, so ein physisches Buch zu lesen.

Mit dem Hörbuch kannst du nebenbei kochen oder du kannst es im Auto hören. Deshalb bin ich definitiv der Hörbuchtyp.


Anna: Was hörst du zur Zeit?

Sandy: Jetzt gerade höre ich tatsächlich E-Myth. Das heisst entrepreneurial Myth. Es geht darum, dass diejenigen, die ein Unternehmen beginnen, meistens gar nicht Unternehmer sind. Die Definition von Unternehmer ist, dass eine Person Kapital nimmt und investiert um daraus mehr zu machen. Und das ist in den meisten Fällen eben nicht der Grund warum die meisten ein Unternehmen gründen, sondern sie gründen ein Unternehmen weil sie in etwas gut sind. Und das ist der Trugschluss, dass nur weil sie die Expertise in diesem Bereich haben auch glauben ein Unternehmen darin aufbauen zu können. Das sind aber zwei ganz unterschiedliche Rollen und Positionen, die es da braucht und dann gibt es da diese Herausforderungen und das ist der Hauptgrund dafür, dass die meisten Kleinunternehmen das erste Jahr nicht überleben und die ersten 5 Jahre halt auch nicht. 


Bernhard: Wenn du jetzt reisen dürftest. Was wäre dein nächstes Reiseziel?

Sandy: Australien wegen den Aborigines. Ich interessiere mich unheimlich für diese Urvölker. Ich glaube, die haben diese Verbindung zu diesem alten Wissen noch und das wäre sehr faszinierend mit so einem Urvolk in Kontakt treten zu dürfen und zu schauen, welche Rituale die haben und wie die im Einklang mit der Natur leben.


Bernhard: Wenn du dir ein Tattoo stechen lassen müsstest, welches wäre das und an welcher Stelle würdest du es Dir tätowieren lassen?

Sandy: Ich habe tatsächlich zwei Tattoos. Wenn ich noch eins machen lassen müsste, dann wäre es der Name meiner Tochter und den würde ich mir auf dem Unterarm auf der Innenseite stechen lassen. Meine Tochter heisst ja Zoey und das bedeutet im Griechischen “Leben”. Wer sie kennt, weiss, dass das genau passt. Zoey ist wirklich das blühende Leben.


Anna: Vielen Dank liebe Sandy für dieses großartige Interview.

Bernhard: Danke, dass du mit dabei bist und Danke, dass du so viel an Mehrwert eingebracht hast in dieses Format. Sehr spannende Themen.

Sandy: Vielen Dank und auch vielen Dank an alle, die sich das Interview anhören. Da freue ich mich sehr darüber. Dankeschön.

*** Ende des Interviews

 


Ich bedanke mich für deine Aufmerksamkeit. Schön, dass du da bist.

Deine Sandy

Ich freue mich immer über Post, Kommentare und Anregungen.


SANDY SIMON Bewusstseinstrainerin, Dipl. Mathematikerin, Heilpraktikerin für Psychotherapie,

Meditationen und Prozesse für ein Leben in Liebe, Gesundheit und Fülle. Begründerin der Lebensformel, sowie der ACHT Transformationstechniken, 10 Jahre Erfahrung, über 5.000 Menschen in ein Leben voller Liebe, Gesundheit und Fülle begleitet, Familienmensch

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